Freitag, 31. März 2017

12 Tage Thailand

Heyho da draußen,

sobald wir in Thailand eingereist waren, machten wir uns auf den Weg zum Touristenort Krabi, der Sonne, Stand und Meer versprach.
Nachdem wir unsere Sachen im guesthouse abgelegt hatten, fuhren wir am späten Nachmittag zum Ao Nang Beach, wo es von Bars, Einkaufsläden und Touristen nur so wimmelte. Wir schlenderten an der Promenade entlang und kauften uns Taucherbrille und Schnorchel. Anschließend ging es noch zu einem nightmarket. Auf diesen Märkten muss ich mich jedesmal stark zurück halten nicht von jedem zweiten Stand etwas zu kaufen. Von Klamotten über Armbänder jeder Form und Farbe, Fruchtshakes und Scorpion Snacks (jap ihr habt richtig gelesen, nicht selten werden aufgespießte Scorpione, Heuschrecken oder Schlangen zu essen angeboten) gibt es dort alles zu kaufen.

05. März 2017
Nach dem Frühstück ging es mit dem Boot auf eine Insel zum berühmten Railey Beach. Auf den Werbebildern waren die zahlreichen Boote in der Bucht natürlich nicht abgebildet, jedoch tat dies der Schönheit nur wenig ab. Im klaren, türkis blauen Meer gingen wir schwimmen und sonnten uns am Strand, bevor wir uns auf den Weg zur Lagoone machten.
Mithilfe von Seilen mussten wir einen steilen Abhang hoch klettern und gelangten zuerst zu einem wunderschönen Aussichtspunkt. Dann ging es wieder (teilweise über Bambusleitern) abwärts, bis wir die Lagoone erreichten. Diese war allerdings eher enttäuschend.
Vielleicht lag es daran, dass wir uns am Ende der Trockenzeit befinden aber sie führte kaum Wasser. Man konnte nicht darin baden gehen und rundherum war sie von dickem, roten Schlamm umgeben, weswegen wir uns schon nach kurzer Zeit wieder auf den Rückweg machten.
Zum Schluss besuchten wir noch einen Strand an dessen Rand die Felsen über das Wasser hingen. Dort schnorchelten wir herum, blieben aber nicht allzu lange, denn es war ziemlich überfüllt.

Am folgenden Tag ging es bereits weiter, denn wir wollten meinen Onkel und seine Frau auf Koh Payam besuchen. Nach Bus- und Fährfahrt kamen wir an.
Beim gemeinsamen Abendessen bekam ich von meinem Onkel verkündet, dass ich als nachträgliches Geburtstagsgeschenk eine Woche Bungalow und Scooter spendiert bekomme!!! :D Das war ein super Geschenk!
Die folgenden sieben Tage verbrachten Jonas und ich also auf der Insel. Wir konnten jeden Tag essen gehen ohne allzusehr aufs Geld achten zu müssen, erkundeten die Insel, gingen schwimmen und hatten eine schöne Zeit.

Am 09.03. besuchten wir Vormittags das Gipsyvillage. Dort bemüht sich eine NGO und Freiwillige die Seagipsies (Seezigeuner) sesshaft zu machen und ihnen eine Staatsangehörigkeit zu erteilen, da sie Staatenlose sind. Man bringt ihnen Thai und Englisch bei, hilft ihnen ein Geschäft aufzubauen und mit Geld umzugehen. Beispielsweise verkaufte mein Onkel ihnen ein Motorboot, damit sie Toutistenturen um die Insel anbieten können oder sie knüpfen Armbänder um diese zu verkaufen.
Zum einen hat dieses Projekt den Vorteil, dass sie von den Einheimischen weniger diskriminiert und abgezogen werden können,
anderer Seits bindet man sie an das heutige globale System, zerstört damit ihre Kultur und nimmt ihnen ihre Freiheit.
Auf jeden Fall war es sehr interessant dieses urige Volk zu besuchen, an einer Englisch Stunde teilzunehmen und zu sehen wie sie leben. Um zu ihrem Dorf zu gelangen, mussten wir uns übrigens auf einem Floß an einem Seil übers Wasser ziehen.

Die letzten zwei Tage fuhren wir mit dem Kajak zur Nachbarinsel Koh Tao. Diese Insel beherbergte früher ebenfalls ein Resort, dessen Bungalows jetzt aber leer stehen. Die Insel ist sehr klein und verlassen. Es hat Spaß gemacht sie zu erkunden und am Strand (den wir ganz für uns allein hatten) zu schnorcheln, Shivaaugen zu sammeln und sich zu sonnen.
Das interessanteste, was wir unter den vielen schimmernden Fischen entdeckt haben, war übrigens ein großer (ca 40x25x25 cm), quaderförmiger und gefleckter Fisch.
Beim Versuch die Insel zu umrunden sind wir leider gescheitert. Wir kletterten über den roten Vulkanstein und erfreuten uns an den vielen Becken, die gefüllt waren mit Muscheln, Krebsen und Fischen aller art. Als die Felswände aber steiler wurden, mussten wir an der dritten Felsspalte umkehren, um die wir nicht mehr herumklettern konnten.

Am 13. mussten wir dann schweren Herzens Abschied nehmen und machten uns mit dem Nachtbus auf den Weg nach Bangkok, um von dort direkt weiter nach Chantaburi zu fahren. Dieser Ort, der berühmt ist für seinen Diamantenhandel, sollte unser letzter Zwischenstopp vor Kambodscha werden.
Wir haben in Malaysia und Thailand zwar eine schöne Zeit verbracht, allerdings fehlte uns in diesen Ländern etwas. Die anderen Reisenden waren eher Urlauber als Reisende. Der Lebensstandard war zwar höher, dadurch aber auch teurer und die Einheimischen an Tourismus gewohnt und angepasst. Es hat uns ein wenig das "flair" gefehlt. Deswegen wollten wir so schnell wie möglich nach Kambodscha, wo wir uns mehr Kultur, flair, Freundlichkeit und niedrigere Preise erhofften.

In Chantaburi angekommen, checkten wir in ein Guesthouse für drei Nächte ein und gingen die Stadt erkunden. Wir besichtigten die Kirche und ein paar Tempel und gingen anschließend früh ins Bett.
Am nächsten Morgen gestaltete sich die Frühstückssuche als schwierig. In den frühen Morgenstunden hatten noch keine westlichen Cafés geöffnet und wir liefen durch die halbe Stadt auf der Suche nach etwas anderem als Fischsuppe als Start in den Tag.
Dürftig wurden wir fündig.
Danach mieteten wir uns einen Roller (diesmal mit Gangschaltung wohoo - war ein ganz neuer) und fuhren in einen kleinen Nationalpark. 
Dort machten wir eine kleine Wanderung und gingen mit hunderten Fischen in einem Bachlauf schwimmen.
Da es sonst nicht viel zu entdecken gab, wollten wir bereits am nächsten Tag an die Grenze.
Wir stritten uns mit dem Hostelrezeptionist, bekamen die letzte Nacht jedoch nicht zurück gezahlt. Das war sehr frustrierend.

So machten wir uns am 16.03.2017 auf den Weg ins nächste Land, auf das wir uns sehr freuten. Kambodscha mit seiner dunklen Geschichte, vielfältigen Landschaft, netten Leuten und dem König aller Tempelanlagen - Ankor Wat.

Freut euch auf die nächsten Einträge (;

Sonam und Jonas

P.S. Da Jonas und ich uns mit dem Schreiben abwechseln, steht der Name des Verfassers jetzt immer an erster Stelle, damit ihr wisst von wem der Eintrag ist... obwohl das durch den Schreibstil kaum zu verkennen ist.
Orthographie und Grammatik werden allerdings immer von mir korrigiert :D

P.P.S. Wir wissen leider immernoch nicht, wie man in der Blogger App Bildunterschriften einfügt sorry :/

Hello Kambodscha 1. Station: Battambang

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir in Chantaburi aus unserem Hostel mit den wenig hilfsbereiten Mitarbeitern ausgecheckt waren, fuhren wir mit einem Minivan zur Grenze. Ganz nach asiatischer Tradition fuhren mehr Passagiere and Bord, als es eigentlich Plätze gab. Wir erreichten einen Grenzübergang und ließen uns aus Thailand ausstempeln.
Auf kambodschanischer Seite ließ uns der Grenzbeamte, der für den Visa Service zuständig war, auch gleich 10 Dollar mehr, als offiziell verlautet, zahlen. Wird sich wohl bald das neuste iPhone ziehen. Danach fanden wir in dem Grenzdorf einen Taxifahrer, der uns nach Battambang fuhr. Er brachte uns erste Khmervokabeln bei.
Die Khmer sind die ethnische Hauptgruppe von Kambodschas Bevölkerung. In dem besagten Grenzdorf standen mindestens zehn riesige Betonblöcke, nämlich Casinohotels, zu denen die die alten Thai Männer zum Zocken über die Grenze fahren.

In Battambang wurden wir bei einem netten Guesthouse abgesetzt. Wir trafen Peter, einen jungen Mann, der für das Guesthouse arbeitete. Er nahm uns am nächsten Tag für 15 Dollar auf eine Tour mit. Zuerst fuhren wir mit dem bambootrain (Bambusbahn). Diese besteht aus einem 5 Meter langen Bambusgestell, auf dem ein paar Sitzkissen liegen und auf dem ein Motor montiert ist. Das Gestell wird einfach auf auf zwei Radachsen aus Eisen gestellt, von der die hintere mit einem Zahnriemen angetrieben wird. Dann steigt man auf und es geht los. Man fährt auf einem stillgelegten, ungefähr 8 km langen Stück Bahnstrecke durch kambodschanische Agrarlandlandschaft bis in ein kleines Dorf. Das dauert vielleicht 20 Minuten. Man sieht immer wie kleine Echsen über die Gleise huschen. Die Felder sind getrennt durch Bäume und Büsche und ab und zu kann man weiße Kühe oder Wasserbüffel vorbeiziehen sehen. Im Dorf angekommen, gibt es eigentlich neben eine paar ungenutzten Ziegelöfen nur einen typischen Souvenirstand, der an allen touristischen Destinationen zu finden ist. Dann rast man krachend zurück zur Ausgangsstation. Angesichts der Krümmung der Gleisteile, die auch untereinander nicht verschweißt sind, scheint es ein Wunder nicht zu entgleisen.  Da die Strecke eingleisig ist und sich nicht selten die Fahrzeuge entegenkommen, muss eine der Konstruktionen einfach abgebaut werden. Dann lässt man die anderen durch, baut seine Bahn wieder aufs Gleis und weiter geht's.

Wieder zurück, ging es mit unserem Tuktukfahrer Peter und einem Österreicher namens Finley (ein etwas schräg aussehender, aber netter Typ) zu einem Tempel, der von den roten Khmer zur Hinrichtungsstätte umfunktioniert wurde. Hier ließen unzählige Menschen ihr Leben in der Zeit zwischen 1975 und 1979, als die kommunistischen Revolutionäre zwischen 2 und 3 Millionen Menschen umbrachten. Mehr über diese grausame Zeit und die abscheulichen Machenschaften werdet ihr im Blog über Phnom Penh lesen können.
Auf dem Mahnmal in der Tempelstätte, waren Reliefs eingemeißelt, die einige der Foltermethoden dokumentieren und man konnte die Schädel sehen, die man nach der Ausgrabung der Massengräber in diesem Mahnmal aufbewahrt.

Nach dieser traurigen Besichtigung fuhren wir weiter zu einem Platz an denen sie den sogenannten "Sticky Rice" machen, der als Süßigkeit, in Bahnenblätter gewickelt, auf den Märkten der Stadt zu kaufen ist. Er wird mit Kokusmilch, und anderen aromagebenden Blättern gemacht und ist süß. Eine wirklich leckerer Snack, besonders für kleine Naschkatzen, wie Sonam.
Wie uns an einem anderen Ort gezeigt wird, wird diese Art von Reis auch in Bambusrohren gemacht. Der Holraum des Bambus wird mit der Reismasse gefüllt und mit einem Stopfen aus Bahnenblättern verschlossen. Dann schmort er eine Weile über dem Feuer. Danach wird der Bambus außen geschält, sodass die verkohlte Kruste ab ist und er jetzt weiß erscheint. Nun ist er gut transportabel und wird von den Einheimischen als Mahlzeit zur Arbeit mitgenommen.
Unsere kulinarischer Teil setzte sich dann fort. Wir durften Reiswein kosten. Um es als Wein zu bezeichnen, war das Getränk vielleicht etwas stark, aber doch ziemlich gut. Außerdem bekamen wir ein Glas eines Schnaps aus einem Glasbehälter, in dem Bienenwaben und Vogelspinnen gezogen hatten. Die Männer trinken diesen nach harter Arbeit. Man sagt er wäre medizinisch und verleihe Kraft und Ausdauer.

Als nächstes fuhren wir zu einer Krokodilfarm. Auf der Krokodilfarm konnten wir zuerst ein frisch geschlüpftes Krokodil in den Händen halten. Dieses war ziemlich süß und man hätte es sich gut als kleines Haustier vorstellen können. Seine 30 Jahre älteren Artgenossen nicht. Diese lagen ein paar Meter weiter. In der Mitte ihrer Gehege war ein Becken mit algengrünem Wasser gefüllt. Darum saßen die meisten Krokodile. Mit artgerechter Haltung hatte das ganze natürlich nicht viel zu tun. Um die Becken waren abgetrennte Räume, worin sich die Krokodile zurückziehen konnten. Auf den Wänden zwischen Räumen und den Becken konnte man als Besucher langlaufen. Die Krokodile lagen dicht gedrängt, teils aufeinander, im Wasser und um das Becken. Manche hatte das Maul offen. Die meisten bewegten sich keinen Millimeter und sahen aus wie versteinert. Erst wenn man etwas in das Wasser warf, merkte man, dass doch noch gewaltige Energie vorhanden war. Dann kam blitzschnell die ganze Meute in Bewegung und schnappte nach dem, was man warf.
Uns wurde erklärt, das Krokodilfleisch nach Vietnam und die Haut nach Thailand exportiert werde.

Anschließend fuhren wir zu einem kleine See, der in der Landschaft lag. Sein Ufer war von kleinen Pavillons auf Stelzen umgeben, in denen Hängematten gespannt waren. Wirklich ein guter Ort zum Entspannen. Von den Pavillons sprangen wir ins Wasser. Es war grünlich. Die Bewohner nannten den See "cold lake", was nicht unbedingt der Wahrheit entsprach.
Nachdem wir ein bisschen in den Matten gehangen hatten, fuhren wir zur letzten Attraktion unsere Tages.
Eine Klaksteinfels, der mehrere Höhlen und auf dem Gipfel einen Tempel zu bieten hatte. Die Killing Cave (Tötungshöhle) war zu einem Mahnmal für die Zeit der roten Khmer geworden. Der Anblick der eigentlich sehr schönen Tropfsteinhöhle lässt einem einen Schauer über den Rücken laufen, wenn man an die Schreie und Qualen der Menschen denkt, die hier auf barbarische Weise hingerichtet wurden. Heute kann man in einer Stupa die Schädel der zahlreichen Leichen sehen, die dem Wahnsinn in der Zeit von 1975-1979 zum Opfer fielen.
Nachdem wir die Tempel auf dem Gipfel gesehen hatten und wieder herabgestiegen waren, setzten wir uns in ein Restaurant mit Blick auf die Bat Cave (Fledermaushöhle). Gegen 18:30 begann ein Naturschauspiel. Eine Stunde lang flogen tausende Fledermäuse in einem schwarzen Strom aus der Höhle um in der Nacht jagen zu gehen.
Am Abend wurden wir noch Zeuge wie in der Stadt, als wir zurückkamen, ein verrückter Motorradfahrer an uns vorbeibretterte und uns fast streifte. Danach knallte er auf der nächsten Kreuzung gegen einen SUV. Überraschenderweise ist ihm Recht wenig passiert, für das Tempo, mit dem er unterwegs war.

Schon am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Siem Reap zu den weltweit größten religiösen Bauwerken.

Beste Grüße

Jonas und Sonam

Samstag, 25. März 2017

Sweet potatoes auf Langkawi

Hallo ihr Lieben,
leider hängen wir mit unseren Blogeinträgen ganz schön zurück. Die Zeit vergeht einfach wie im Flug und in zwischen ist schon so viel passiert. Darum setzte ich mich nun endlich mal daran euch auf den neusten Stand zu bringen.
Dafür machen wir einen Sprung zurück zum 15. Februar.

Wir waren frisch auf Langkawi angekommen und unser erster ereignisreicher Tag stand uns bevor. Wir hatten eine Island hopping tour (Insel Tour) gebucht. Mit einem mini Bus wurden wir vor unserem Guesthouse abgeholt und zum Hafen gefahren. Dort gingen wir an Bord eines Speedbotes. Und ab ging die Post!
Es war wie eine Fahrt mit der Achterbahn. In einer irren Geschwindigkeit düsten wir über das turkis blaue Meer zwischen den zahlreichen Inseln hindurch. Wir hopsten bei jeder Welle, kreischten und bleiben dabei nicht gerade trocken. Zum Glück hatten wir unsere Handys in einen wasserdichten Beutel gepackt und alle Passagiere hatten einen starken Magen.
Der erste Stop wurde auf einer Insel mit einem Kratersee gemacht. Auf einem großen Steg machten wir Pause,  unterhielten uns mit zwei netten Schwedinnen und gingen im großen Süßwasser See baden.
Nach einer Stunde ging es dann mit einem Affenzahn weiter. Der Bootsführer fuhr zu einer Bucht, tat etwas ins Wasser und an die 30 Seekopfadler kamen herabgestürzt und griffen nach dem Futter. Die Kamera holten wir etwas zu spät heraus, um diese Bilder mit euch teilen zu können. Doch es war beeindruckend anzusehen. Zu guter Letzt ging es an einen Paradiesstrand mit weißem Sand, Muscheln und super klarem Wasser.
Diese Tour hat unglaublichen Spaß gemacht und uns gerademal 8€ pro Person gekostet.

Tags darauf sollte es schon weiter gehen mit den Inselerlebnissen. Langkawi besitzt ein Cablecar, das einen über den Dschungel auf einen Berg befördert, wo sich eine riesige Skybridge befindet, von der man einen atemberaubenden Ausblick hat.
Extra früh am Morgen mieteten wir einen Roller (auf der Insel fahren keine Busse und die Taxipreise sind kaum bezahlbar) und machten uns auf den Weg. Leider war die Gondelseilbahn wegen Windes gesperrt. Also fuhren wir doch zuerst ein Stück weiter, um uns die "seven wells" (sieben Quellen) anzusehen. Nach einem kurzen Aufstieg auf einen Berg, gelangten wir zu dem Ort.
Für mich war es absolut ein Highlight! Auf natürliche Weise hat Wasser hier mehrere runde Pools in den Fels geformt. Diese tiefen  Wasserbecken sind miteinander verbunden und alle mit glasklarem, kalten Quellwasser gefüllt. Durch Algen sind die Steine Glitschig und man kann sogar von einem ins nächste Becken rutschen. Eine natürliche Wasserrutsche. Vom letzten Becken geht der Wasserstrom in einen Wasserfall über. Absolut fantastisch!
Dort und weiter unten am Wasserfall verbrachten wir eine Weile, bis wir erneut zum Cablecar fuhren.

Nun war es geöffnet und wir konnten in eine der Gondeln steigen (dieser Spaß hat uns übrigens 55€ pro Person gekostet). Doch die Fahrt hoch über den Baumwipfeln in einer verglasten Gondel war es wert. Wir haben den Wasserfall von oben betrachtet und sogar einen großen, bunten Tukan unter uns fliegen sehen.
Der Ausbkick von der Platform und der Skybridge war unfassbar schön. Ein sehr beeindruckendes Bauwerk, das nur mittels Hubschrauber dort erbaut werden konnte. Befestigt lediglich auf zwei Bergkuppen und durch einen riesigen Pfeiler in der Mitte. Hinauf kommt man nur mit den Gondeln des Cablecars und der Regenwald wurde und wird dadurch kaum beschädigt.
Inbegriffen in unser Ticket war außerdem der Besuch einer 3D Kunstausstellung und ein paar weiteren Attraktionen im Park bei dem Cablecar. Darauf hätten wir zwar gut auch verzichten können aber so haben wir es uns einmal angeschaut.

Abends ging es mit dem Scooter zurück und noch auf einen nightmarket (Nachtmarkt), wo es Köstlichkeiten aller Art zu kaufen gab. Essensstände über Essensstände mit den exotischsten Gerichten.

Am nächsten Tag, dem 17 Februar, ging es dann zu unserem Workaway Projekt. Wir erreichten das Grundstück am Mittag und lernten Lloyd unseren "Boss" kennen.
Ein sehr netter Südafrikaner, dessen Business es ist Bungalows zu vermieten. Dies waren auf Stelzen stehende Holzhütten in traditionell malaysischem Stil.
Unsere Aufgabe war es nun bei check outs die Zimmer zu putzen, die Betten frisch zu beziehen und für die nächsten Gäste vorzubereiten. Ich war größten Teils für das Kochen (es waren fast immer Süßkartoffeln dabei) und Wäsche waschen zuständig.

Auf diesem großen Anwesen, das übrigens auch einige Kühe, Hunde und Katzen beherbergte, vergingen die nächsten zwei Wochen wie im Flug. Lloyd war ein sehr netter Gastgeber, wir durften uns unere Arbeit selbst einteilen und wenn alles getan war, hatten wir nur 5 Minuten Fußweg zu einem paradiesischen Strand. Wir hatten unser eigenes Bungalow mit Bad, Klimaanlage, WLAN und allem was man braucht. 
Raquel, eine Spanierin hat ebenfalls freiwillig dort gearbeitet. Mit ihr haben wir uns sehr gut verstanden, haben auf ihrem Laptop Film geschaut,  sind Abends zusammen an den Strand und sogar einmal feiern gegangen.
Jonas war für einige körperliche Arbeiten zuständig. Leider musste einer der Hunde eingeschläfert werden und ein Grab ausgehoben werden. Außerdem kamen Kontainer, die im Zukunft als dormitories (Schlafsäle) dienen sollten. Streicharbeiten waren fällig. Ihr seht: wir hatten wir also immer etwas zu tun.

Mein 19. Geburtstag am 24. Februar verlief eher ruhig. Jonas und ich hatten einen schönen Tag am Strand und sind zusammen Pizza essen gegangen. Abends wurde unser Plan am Strand Cocktails zu trinken leider dadurch vereitelt, dass ich krank wurde. Eine heftige Erkältung nahm mich fast zwei Tage aus dem Rennen.

Am 04. März haben wir dann unsere Rucksäcke gepackt und sind weiter gezogen. Mit der Fähre setzten wir nach Thailand über.

Darüber Berichte ich in unserem nächsten Eintrag (:
Viele liebe Grüße
Sonam und Jonas